Teil 4 der 1001 Waldgeschichten: Wie der kleine Fuchs zu seinem Namen kam

Es war einmal ein wunderschöner Schmetterling mit leuchtend orange-braunen Flügeln und schwarzen Punkten. Alle im Wald bewunderten seine Schönheit, aber niemand erkannte seine große Intelligenz und seinen Wissensdurst.

Eines Tages traf der Schmetterling auf einen alten, weisen Fuchs. "Guten Tag, weiser Fuchs", sagte der Schmetterling. "Alle bewundern nur meine Flügel, aber keiner sieht, dass ich viel mehr bin als nur schön."

Der Fuchs betrachtete den Schmetterling mit freundlichen Augen. "Erzähle mir von dir, kleiner Freund."

Der Schmetterling erzählte dem Fuchs von seinen tiefen Gedanken über das Leben, die Natur und die Welt. Der Fuchs hörte aufmerksam zu und war beeindruckt.

"Du bist wahrlich klug und ein Denker", sagte der Fuchs schließlich. "Deine Weisheit erinnert mich an die Tiefe der Gedanken eines Fuchses. Du sollst 'Kleiner Fuchs' heißen, denn wie ich trägst du viel Wissen und Neugier in dir."

Der Schmetterling freute sich über diesen Namen und dankte dem weisen Fuchs. Von diesem Tag an war der Schmetterling als „Kleiner Fuchs“ bekannt und die Tiere im Wald respektierten ihn nicht nur für seine Schönheit, sondern auch für seine Intelligenz.

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Teil 5 der 1001 Waldgeschichten: Aufbruch ins Jetzt

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