Sei ein Fuchs, geh’ in den Wald
aus der Serie Waldeffekt
Feinste Acryl- und Künstlerölfarben 1862 der Firma Lukas mit besonders hoher Pigmentkonzentration auf Baumwoll-Leinwand
Unikat mit Echtheitszertifikat
Maße des Kunstwerks:
120 cm x 80 cm, Tiefe: 20 mm
960 € Verkauft!
Auf Wunsch präsentiert in einem Schattenfugenrahmen aus zeitlosem Echtholz
Optional: 1090 € inkl. Echtholzrahmen
Außenmaße inklusive Schattenfugenrahmen aus Echtholz: 122,2 cm x 82,2 cm, Tiefe 33 mm
Sei ein Fuchs, geh’ in den Wald
Ziehst du im stressigen Alltag auch die Fühler ein und streckst sie in der Geborgenheit des Waldes vorsichtig wieder aus?
Nur der Wald vermag es, die volle Kapazität unserer Sinne aus ihrem Schneckenhaus des Alltags zu locken und voll zu entfalten.
Die Ohren voller Vogelgezwitscher, die Augen erfüllt erfüllt vom Sonnenspiel im Blätterdach, die Nase voll Duft von frischem Grün, den Geschmack von Walderdbeeren auf der Zunge und unter den Fingerspitzen ein weicher Moosteppich, so lernen wir unseren Sinnen wieder zu vertrauen.
Den Waldweg querend lässt der schlaue Fuchs die eckigen Gedanken des Alltags hinter sich und begibt sich ohne zu zögern in das Abenteuer Wald.
Die Geschichte hinter dem Kunstwerk handelt von einer Schnirkelschnecke, die den Tag eines Mannes rettet, ohne ihn zu bemerken.
Teil 1 der 1001 Waldgeschichten
In einer schwarzweißen Welt steigt ihr der modrige Geruch abgestorbener Blätter in die Fühler. Hungrig kriecht die Schnirkelschnecke darauf zu. Ihr gelbliches Schneckenhaus mit der kontrastreichen, dunkelbraunen Linie schimmert in den Sonnenstrahlen, die es schaffen, sich durch das dichte Blätterdach des Waldes zu zwängen. Genüsslich beginnt sie das welke Blatt zu verspeisen.
Plötzlich spürt sie eine Vibration, sieht einen Schatten vorüberstreichen. Sie zieht ihre Fühler ein und verkriecht sich vollständig in ihrem Haus, um dort in Sicherheit mögliche Gefahren auszusitzen.
Der Fuchs bemerkt davon nichts. Er hat es nicht eilig. Im lockeren Trab quert er den Waldweg. Seiner Intuition und Erfahrung folgend verschwindet er im Unterholz. Der weiche Waldboden gibt unter seinen Pfoten nach.
Der Mann in der Multifunktionsjacke hat die Schultern hochgezogen, die Augen auf den Boden gerichtet. Sein Schritt ist schnell und zielstrebig. In seinem Blickfeld schiebt sich ein welkes Blatt, darauf erkennt er im letzten Moment ein Schneckenhaus. Er bremst abrupt ab, um es nicht zu zertreten. Nach kurzem Zögern kniet er sich auf den Waldweg und wartet.
Seine Atmung wird langsamer. Er wartet.
Plötzlich hört er das leise Vogelgezwitscher und das Rascheln des Windes im Blätterdach. Er wartet.
Er riecht das feuchte Moos am Wegesrand und einen Hauch von Erde. Er wartet.
Er fühlt den weichen Waldboden unter seinen Schuhen und den leichten Wind in seinem Gesicht. Er wartet.
Und dann streckt die kleine Schnirkelschnecke ihren Kopf aus dem Schneckenhaus. Prüfend und langsam fährt sie die Fühler aus und wendet sich schließlich wieder ihrer Mahlzeit zu.
Im lauten Alltag voller Menschen, Terminen und Eindrücken hatten sich auch die Sinne des Mannes in ihr Schneckenhaus zurückgezogen. Sein Gehirn hat die Sinne – im schieren Kampf eine Überforderung zu vermeiden – abgedämpft. Hier im Wald kriechen die Sinne nun erneut hervor und werden wieder wachsam.
Er atmet einmal tief ein und aus. Ein Lächeln umspielt seine Lippen, als er das Knabbern der Schnecke hört. Da fällt sein Blick auf einen Pfotenabdruck in der weichen Erde am Rande des Weges. Das Bild eines Fuchses, der seinen Weg kreuzt, steigt in ihm auf.
Der Mann richtet sich auf, spaziert weiter den Waldweg entlang. Seiner Intuition und Erfahrung folgend schlendert er durch eine vielfältige, bunte Welt voller Wunder.
Selbst wenn der Alltag deine Sinne abstumpfen lässt, so ist ihre wundervolle Kapazität eigentlich immer da. Wir müssen nur einen Moment innehalten und ins hier und jetzt kommen, um unsere Sinne und unser Vertrauen in uns selbst hervorzulocken.
Dieses Werk erinnert dich, gerade in turbulenten Zeiten innezuhalten und die Person zu werden, die der Wald mit Leichtigkeit in dir hervorruft.
Form, Farbe, Prozess, Intention
Form
Die gewählte Fluchtpunktperspektive, lässt den Waldweg in die Ferne wandern. Die Bäume strecken sich nach oben einem weiteren Fluchtpunkt entgegen.
Auf diese Weise wird die Erhabenheit der Bäume unterstrichen und der Betrachter in die Tiefe des Waldes gezogen.
Das Gemälde führt dich auf diese Weise behutsam in dein persönliches Waldgefühl.
Farbe
Der Komplimentärkontrast zwischen den Farben Rot und Grün bringt das Kunstwerk zum Leuchten und vereint erfolgreich, was im ersten Augenblick nicht zusammenzupassen scheint.
Diese Farbpalette ist mit bedachter Intention gewählt, sodass das verführerische, aufregende Rot die Stille und Ruhe des grünen Waldes betont und schließlich in ein sanftes, freudiges, wohliges Rosa abnimmt.
So kannst du dich mit unterschiedlichen inneren Gemütszuständen in diesem Gemälde wiederfinden.
Prozess
Der Druck echter Blätter ist aus meinem künstlerischen Prozess nicht mehr wegzudenken.
Mit flüssiger Acrylfarbe bestrichen und vorsichtig auf die Leinwand gedrückt, verleihen die Blätter mit ihren verästelten Blattadern der Leinwand eine besondere Lebendigkeit.
Diese Lebendigkeit bringt natürliche Strukturen in dein Zuhause. Es ist die Visualisierung der flüsternden Blätter in den Baumkronen.
Sieh dir hier das Video zur Entstehung des Gemäldes an:
Intention der Künstlerin
Dieses Kunstwerk richtet sich an diejenigen, die ihre innere Ruhe und die volle Kapazität ihrer Sinne im Wald finden. Menschen, die ihre Kraft im Wald spüren und diese mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Lebensstil verweben möchten.
Das Kunstwerk Sei ein Fuchs, geh‘ in den Wald ist aus meiner eigenen Sehnsucht entstanden, mit allen Sinnen präsent im Hier und Jetzt zu leben. Es ist Teil meiner Waldeffekt Serie, die die positiven Effekte des Waldes auf seine Besucher näher beleuchtet.
Dieses Werk dient im Leben des Betrachters als tägliche Erinnerung daran, dass die Kraft und die Fähigkeiten, die der Wald in dir hervorruft, in jeder Situation in dir schlummern und nur darauf warten, durch Achtsamkeit aus ihrem Schneckenhaus gelockt zu werden.